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Uruguayisch-Deutsche Gesellschaft für Außenpolitik

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Die Deutsche Botschaft und BILAT organisierten den ersten Besuch der Münchner Sicherheitskonferenz in Uruguay

Gemeinsam mit der Deutschen Botschaft in Montevideo organisierte BILAT ein hochrangiges Programm anlässlich des Besuchs von Dr. Benedikt Franke, Vizepräsident des Stiftungsrates und CEO der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) – die als das wichtigste internationale Forum für Fragen der Sicherheit, Außenpolitik und strategischen Zusammenarbeit gilt. 

Verteidigungsministerin Sandra Lazo gemeinsam mit Nahuel González Frugoni, Verena Frick, Benedikt Franke und Niklas Hutz (v.l.n.r.). Quelle: Ministerio de Defensa Nacional
Verteidigungsministerin Sandra Lazo gemeinsam mit Nahuel González Frugoni, Verena Frick, Benedikt Franke und Niklas Hutz (v.l.n.r.). Quelle: Ministerio de Defensa Nacional

Ziel des Besuches war es, den Dialog zwischen Uruguay und der MSC zu vertiefen. Jedes Jahr bringt die Sicherheitskonferenz Staats- und Regierungschefs, Minister, Abgeordnete, Vertreter internationaler Organisationen, Führungskräfte aus der Wirtschaft und Experten zusammen, um die größten Herausforderungen der aktuellen internationalen Politik zu erörtern.

Im Verteidigungsministerium wurde Benedikt Franke von der Ministerin Sandra Lazo empfangen. Es standen verschiedene Arbeitstreffen auf dem Plan, die einen Meinungsaustausch über die sicherheitspolitischen Herausforderungen Lateinamerikas, insbesondere Uruguays, sowie über die wachsende Rolle der Region in globalen strategischen Diskussionen  erlaubten.

Verena Frick, Nahuel Gonzalez Frugoni, Mauro Ríos, Benedikt Franke, Gabriel Gurmendez, Carlos Delgado y Diego Echeverría. (v.l.n.r). Quelle: BILAT
Verena Frick, Nahuel Gonzalez Frugoni, Mauro Ríos, Benedikt Franke, Gabriel Gurmendez, Carlos Delgado y Diego Echeverría. (v.l.n.r). Quelle: BILAT

Im Anschluss wurden Benedikt Franke und sein Assistent Niklas Hutz im Parlamentsgebäude von uruguayischen Abgeordneten aus verschiedenen politischen Lagern empfangen.  Der Austausch bot Gelegenheit, Themen im Zusammenhang mit der internationalen Politik, der transatlantischen Zusammenarbeit, der regionalen Sicherheit und den Herausforderungen für die internationale Ordnung vor dem Hintergrund zunehmendem politischen Wettbewerb zu besprechen. An dem parlamentarischen Treffen nahmen außer den Beratern unter anderen Gabriel Gurméndez und Diego Echeverría teil

Roberto Martínez, Niklas Hutz, Verena Frick, Nahuel Gonzalez Frugoni, Mauro Ríos, Benedikt Franke, Gabriel Gurméndez, Carlos Delgado und Diego Etcheverría (v.l.n .r). Quelle: BILAT
Roberto Martínez, Niklas Hutz, Verena Frick, Nahuel Gonzalez Frugoni, Mauro Ríos, Benedikt Franke, Gabriel Gurméndez, Carlos Delgado und Diego Etcheverría (v.l.n .r). Quelle: BILAT

Der Tag schloss mit einem Arbeitsessen, das eine kleine Gruppe von uruguayischen Vertretern aus Außenpolitik, Sicherheit und internationalen Beziehungen zusammenbrachte. Unter den Teilnehmern befanden sich Nicolás Albertoni, ehem. Vize-Außenminister für Auswärtige Angelegenheiten in Uruguay (2020-2025), Diego Sanjurjo, Berater im uruguayischen Innenministerium, Gabriel Gurméndez, Oberst (a.D.) Carlos Delgado, y Nahuel González Frugoni, Co-Leiter von BILAT gemeinsam mit Benedikt Franke und Niklas Hutz.

Die während des Besuchs geführten Gespräche spiegelten das wachsende Interesse an einer Stärkung der Beziehungen zwischen Uruguay und den wichtigsten internationalen Foren für strategische Überlegungen wider. Zudem machten sie deutlich, welches Potenzial das Land hat, einen Beitrag in globalen Debatten über Sicherheit, internationale Governance und die Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika zu leisten.

 

Li.v.v.n.h.: Mattias Kauper, Nahuel González Frugoni, Gabriel Gurméndez, Verena Frick, Carlos Delgado. Re.v.h.n.v.: Diego Sanjurjo, Benedikt Franke, Nicolás Albertoni, Niklas Hutz. Quelle: Deutsche Botschaft
Li.v.v.n.h.: Mattias Kauper, Nahuel González Frugoni, Gabriel Gurméndez, Verena Frick, Carlos Delgado. Re.v.h.n.v.: Diego Sanjurjo, Benedikt Franke, Nicolás Albertoni, Niklas Hutz. Quelle: Deutsche Botschaft

Ein hochrangiger Besuch für Uruguay

Der Besuch der MSC in Uruguay geht weit über ein rein protokollarisches Programm oder eine Reihe institutioneller Treffen hinaus. Es handelt sich um ein Ereignis, das für die internationale Positionierung des Landes und seine Einbindung in eines der wichtigsten globalen Foren für den Dialog über Außen- und Sicherheitspolitik von großer Bedeutung ist. In diesem Zusammenhang spiegelt die Entscheidung, Uruguay einen ganzen Tag zu widmen, ein wachsendes Interesse an Lateinamerika und an jenen Ländern wider, die – auch wenn sie keine Großmächte sind – zu politischer Stabilität, Dialogbereitschaft und einer konstruktiven Sichtweise auf die internationalen Beziehungen beitragen können.

Für Uruguay bietet diese Annäherung die Gelegenheit, das eigene internationale Profil zu schärfen, die Beziehungen zu strategischen Partnern zu vertiefen und an Debatten teilzunehmen, die zunehmend Einfluss auf Wirtschaft, Technologie, Handel und Sicherheitspolitik nehmen.

Dabei macht der Besuch deutlich, dass auch kleinere Staaten eine tragende Rolle als Brückenbauer zwischen Regionen – insbesondere zwischen Europa und Lateinamerika – einnehmen können. In einem globalen Umfeld, das von geopolitischem Wettbewerb, Fragmentierung und einem spürbaren Vertrauensverlust geprägt ist, wandelt sich die Fähigkeit zur Dialoggestaltung zu einem echten strategischen Vorteil.

Das absolvierte Programm führt vor Augen, dass das Land in Politik, Wissenschaft und Fachkreisen über hochkarätige Persönlichkeiten verfügt, die wertvolle Impulse für weltweite Spitzendebatten liefern können. Gleichzeitig trat das Bestreben nationaler Schlüsselakteure hervor, Uruguays Präsenz auf globaler Ebene zukunftsorientiert auszubauen.

Für BILAT untermauert dieser Besuch nicht zuletzt den konkreten Nutzen der Netzwerkdiplomatie. Er veranschaulicht, wie das Zusammenspiel von öffentlichen Institutionen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft neue Räume für grenzüberschreitenden Austausch und Kooperation öffnet.

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