Veröffentlichung der Zeitschrift #4
Strategische Analyse, internationale Sicherheit und Außenpolitik in einer Welt im Bruch. Exklusive Interviews und harte Debatten zwischen Südamerika und Europa.
Uruguayisch-Deutsche Gesellschaft für Außenpolitik
Strategische Analyse, internationale Sicherheit und Außenpolitik in einer Welt im Bruch. Exklusive Interviews und harte Debatten zwischen Südamerika und Europa.
Europa altert und verliert Fachkräfte. Lateinamerika verfügt über junge, qualifizierte Arbeitskräfte ohne ausreichende Perspektiven. Der Artikel analysiert, warum eine faire Fachkräftepartnerschaft strategisch unvermeidbar ist.
Im Rahmen einer strategischen Konferenzreihe zum Thema Cybersicherheit, Hybride Kriegsführung und Desinformation hat BILAT am 18. November 2025 eine Veranstaltung mit dem Titel »Hybride Kriegsführung: strategische Herausforderungen für Uruguay und Europa« organisiert. Zu den Teilnehmenden zählten Vertreterinnen und Vertreter des Verteidigungsministerium, des Präsidialamtes und des uruguayischen Nachrichtendienstes, ehemalige Militäroffiziere, Akademikerinnen und Akademiker sowie Spezialisten aus dem öffentlichen Sektor.
BILAT führte ein hochrangiges Gespräch im uruguayischen Außenministerium über zentrale Fragen der Außenpolitik. Während des Austauschs wurden strategische Prioritäten sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit relevanten internationalen Akteuren erörtert.
Am 18. November 2025 organisierte BILAT eine virtuelle Konferenz zu einem der sensibelsten und zugleich wenigsten diskutierten Themen in Uruguay: hybride Kriegsführung und ihre Auswirkungen auf die nationale Sicherheit. Die Veranstaltung versammelte 40 Teilnehmer, darunter Vertreter des uruguayischen Verteidigungsministeriums und Präsidialamtes, ehemalige Offiziere der Streitkräfte, Angehörige des öffentlichen Sektors sowie Studierende. Die Kombination aus uruguayischer institutioneller Teilnahme und deutscher sicherheitspolitischer Expertise markierte einen bedeutenden Meilenstein für Initiativen dieser Art in Uruguay.
Thomas Schäfer war mehrmals deutscher Botschafter in Nordkorea. Nur wenige Diplomaten haben unter so extremen Bedingungen gearbeitet. Mit analytischer Präzision und bemerkenswerter Offenheit berichtet er über seine Erfahrungen in einem Land, das wie kaum ein anderes von Abschottung, Kontrolle und Angst geprägt ist. Und darüber, was Diplomatie in einem solchen Umfeld bedeutet.
Die Veranstaltung wird mit der Teilnahme von Oberst Pablo Caubarrere und Frank Priess aus Deutschland stattfinden. Beide werden die neuen Szenarien hybrider Konfrontation erörtern, die bereits die westlichen Demokratien betreffen.
Die Aktivität zielt darauf ab, die in Uruguay noch wenig wahrgenommenen Risiken sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen auf die nationale Sicherheit zu diskutieren und Wege zu erkunden, wie das Land seine Fähigkeiten gegenüber nichtkonventionellen Bedrohungen stärken kann.
Paraguay verfolgt eine ungewöhnliche Außenpolitik, geprägt von seiner Loyalität zu Taiwan und den engen Beziehungen zu Israel. Beide Partnerschaften spiegeln eine wertebasierte Diplomatie wider, die politische Identität über wirtschaftliche Interessen stellt. Doch dieser Kurs bringt Risiken mit sich: Paraguay steht vor dem Dilemma, zwischen außenpolitischer Souveränität und wachsender wirtschaftlicher Isolation zu wählen.
Vom 29. September bis 3. Oktober waren die Städte Rivera (Uruguay) und Santana do Livramento (Brasilien) Gastgeber der Binationalen Innovationswoche, die vom Bereich B organisiert und gefördert wurde. BILAT war durch die Teilnahme an strategischen privaten Treffen zur Erzielung konkreter Ergebnisse sowie durch einen Vortrag seines Leiters für digitale Transformation, Mauro D. Ríos, vertreten.
In einer Zeit, in der der Krieg in Europa die globalen Gleichgewichte neu definiert, rechnet die Ukraine mit einer größeren Rolle für Lateinamerika und insbesondere für Uruguay. In einem Gespräch mit BILAT hob der ukrainische Botschafter in Argentinien,Yurii Klymenko, während seines Besuchs in Uruguay die politische und moralische Bedeutung des südamerikanischen Landes bei der Verteidigung der auf demokratischen Normen und Werten basierenden internationalen Ordnung hervor, vor allem aber die Bedeutung Uruguays als internationaler Partner, über die selten gesprochen wird.